Weinberg

Am heutigen Tag der Arbeit wollen wir euch mal den Beruf des Winzers ein bisschen näher bringen. Was macht denn so ein Winzer eigentlich?

 

Ein Winzer pflegt und kultiviert Weinreben, erntet die Weintrauben und verarbeitet sie zu Wein, Traubensaft oder Sekt. Nach der Ernte gehört auch die Vermarktung des Weins zum Berufsbild. Meistens sind Winzer selbstständig und Besitzer eines eigenen Weinguts.

 

Der Begriff Winzer stammt vom lateinischen vinum (Wein) beziehungsweise vinitor (Weinbauer). Es gibt aber noch viele weitere Bezeichnungen wie Weingärtner oder Weinbauer. Im bayrischen wird er auch „Weinzierl“ genannt, in Württemberg „Wengerter“, in Österreisch „Weinhauer“ und in Tirol kennt man ihn unter dem Namen „Weinbauer“.

 

Wer den Beruf des Winzers ergreifen will, der kann das im Zuge einer dreijährigen Ausbildung machen. Das erforderliche technische und pfalnzenbauliche Fachwissen wird in Deutschland nur an speziellen und wenigen Berufsschulen angeboten.

 

Voraussetzung für den Beruf als Winzer ist die Vorliebe zur Arbeit in der Natur. Der Geschmacks- und Geruchssinn sollten ausgeprägt und eine körperliche Fitness gegeben sein. Als Winzer verbringt man die meiste Zeit im Freien um beispielsweise die Reben zu beschneiden, für verbesserte Feuchtigkeit des Bodens zu sorgen und natürlich dann auch um die Trauben zu lesen.