Chardonnay Trauben

 

Zu einer der beliebtesten weißen Rebsorten gehört zweifelsohne der Chardonnay. Er gehört zu den populärsten Rebsorten der Welt und ist in praktisch allen weinbautreibenden Ländern vertreten. Seinen Ursprung hat er, wie viele der alten Rebsorten, in Vorderasien.

 

Der Chardonnay ist genetisch gesehen eine Kreuzung der Burgundersorten Pinot, Gouais Blanc und Heunisch. Recht häufig wird die Rebsorte auch als Weißburgunder betitelt. Flächenmäßig zum weltweit größten Anbaugebiet hat sich Kalifornien entwickelt. Weltweit sind etwa 175.00 Hektar Rebfläche mit Chardonnay bestockt. Er liegt damit in der Rangliste der meist angebauten Weinsorten im mittleren Bereich.

 

Seinen Ursprung hat die Rebsorte Chardonnay im Burgung in Frankreich. Hier gibt es eine kleine Gemeinde mit dem Namen Chardonnay, woher diese Rebsorte auch ihren Namen haben soll. In den letzten Jahren hat er immer mehr an Beliebtheit gewonnen, was nicht nur an seinen geschmacklichen Qualitäten liegt, sondern auch daran, dass diese Rebsorte in ziemlich jedem Anbaugebiet gute Erträge einbringt.

 

Die Traubenlese findet erst recht spät statt, wodurch die Trauben viel an Säure verlieren. Wohl einer der Gründe, warum Chardonnay nicht für seinen Charakter, sondern für seinen leicht holzigen Geschmack bekannt ist. Er ist ein Weißwein für Jedermann, weil er sowohl leicht und frisch als auch gehaltvoll und gewichtig sein kann. Berühmtes Beispiel für die Verarbeitung von Chardonnay findet sich in der Champagne in Frankreich. Hier wird er neben dem Spätburgunder und Schwarzriesling zur Herstellung von Champagner (Unterschiede zwischen Champagner, Sekt und Prosecco) verwendet.

 

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