Lasagne

 

Es ist nicht nur der letzte Novembertag in diesem Jahr, es ist auch der letzte Tag im November. Und auch heute steuern wir wieder unseren Beitrag zur Weinrallye bei. Thema der #57 Weinrallye: Foodpairing. Wir hoffen unser Lasagne al Forno Rezept und die dazu passenden Weinen animieren euch zum nach kochen.

 

Vergangenes Wochenende haben wir es uns mit Freunden auf einer Hütte in den Tiroler Bergen so richtig gut gehen lassen. Dass wir dabei den kulinarischen Aspekt nicht außer Acht lassen konnten, versteht sich von selbst. Also wurde trotz des etwas in die Jahre gekommenen Holzofens ein fabelhaftes Essen zubereitet. Vollkommen selbst.

 

Zutaten für die Nudeln

400 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizenmehl

200 ml Wasser

1 TL Salz

Oregano

 

Die Zutaten werden gründlich miteinander vermischt und zu einem glatten Teig geknetet. Damit das Ausrollen einfacher fällt, teilt ihr den Teig am Besten in kleinere Portionen aus. Natürlich benötigt man dazu eigentlich ein Nudelholz, wenn das bei euch ebenso wenig vorhanden sein sollte, wie bei uns auf der etwas spärlich ausgestatteten Hütte, dann tut es auch die Rotweinflasche. Keine Sorge, wir haben das ausprobiert. Den Teig nun dünn ausrollen und dann in die typischen länglich breiten Scheiben schneiden. Legt die einzelnen Nudelplatten dann am betsen nebeneinander, sonst besteht die Gefahr, dass sie zusammenkleben.

Zutaten Sauce

500 g Hackfleisch (halb und halb)

1 große Zwiebel

3 Knoblauchzehen

500 g Tomatensauce

200 g frische Tomaten

4 Karotten

Salz Pfeffer

Oregano

 

In einer großen hohen Pfanne oder einem Topf die geschnittenen Zwiebeln, den fein gehackten Knoblauch und die gewaschenen und gestückelten Karottenwürfel erhitzen. Dann gebt ihr das Hackfleisch mit dazu und rührt das Ganze immer wieder um, damit nichts anbrennt. Schließlich die frischen Tomaten im Ganzen und kurz darauf die Tomatensauce dazugeben. Die Sauce gut mit Salz, Pfeffer und Oregano, gerne auch noch mit anderen Gewürzen je nach belieben, abschmecken und dann gut eindicken lassen.

Zu diesem Zeitpunkt sind die Nudeln idealerweise bereits gerollt und geschnitten. Wir hatten das Glück, so dass wir  uns endlich dem “Nudelholz”, unserem Rotwein, widmen konnten: einem 2010er Shiraz. Dieser hat sich nicht nur als idealer Küchengehilfe erwiesen, er hat uns den Vorgeschmack auf die fruchtige Lasagne versüßt und durfte dann auch noch, zumindest ein großer Schluck, Teil der Sauce werden. Der Rest wurde zum dekantieren für die Lasagne zur Seite gestellt.

 

Mit angeregtem Magen und dem herrlich fruchtigen Geschmack eines 2011er Chardonnay aus Californien, den wir uns während des Kochens geöffnet hatten, konnten wir uns dann endlich der Schichtung der Lasagne widmen. Die Nudeln müssen vor dem Einschichten in die Auflaufform noch für jeweils etwa eine Minute in kochendes Wasser. Die Auflaufform wird dann wie gewohnt beschichtet, erst Nudeln, dann Sauce, dann wieder Nudeln und wieder Sauce. Als Topic der Lasagne gab es reichlich geriebenen Käse und einen guten Klacks Sauerrahm. Und dann kam die Lasagne für etwa eine halbe Stunde in das Ofenrohr.

 

Grund genug für uns, die zweite Runde in Sachen Wein einzuläuten: geöffnet wurde ein 2009er Spätburgunder aus Baden. Auch wenn er ein bisschen Zeit zum Atmen gebraucht hat, so war der kräftige, fruchtige und leicht würzige Spätburgunder ideal für unser “Aperitiv”, aufgeschnittene, frische Tomaten gewürzt mit Salz, Pfeffer und Oregano.

 

Nachdem die Lasagne sich dann im Rohr einsetzen konnte wurde gespeist. Zur Lasagne wurde dann schließlich ein 2010er Shiraz, sehr würzig und fruchtig zugleich, geöffnet. Die verschiedenen Weine haben sich ideal den einzelnen Gerichten und Stimmungen angepasst. Auch wenn der ein oder andere die Lasagne dann doch lieber mit dem Spätburgunder genossen hat, so war für jeden Geschmack etwas dabei.

 

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Gastgeber dieses Mal ist Hundertachziggrad.de