Krapfen

Faschingszeit ist Krapfenzeit. Überall gibt es sie in den wildesten Kreationen zu kaufen. Aber habt ihr schon mal einen selbstgemachten Krapfen gegessen? Frisch aus dem Topf? Wir versprechen euch: So einen Krapfengenuss vergisst man nicht so schnell.

 

Aus diesem Rezept bekommt man etwa 10 wunderbare Krapfen. Unser Tipp: früh genug anfangen, da der Teig insgesamt sehr lange gehen muss. Viel Spaß beim Backen!

 

Zutaten:

0,5 Würfel Hefe

7 EL Milch

2 EL Zucker

200g Mehl

2 Eigelb

2 EL Butter

2 kg Frittierfett (z.B  Biskin)

Rotweingelee

 

Und so geht’s:

Die Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen. Mit lauwarmer Milch, dem Zucker und der zerbröckelten Hefe verrühren. Das Eigelb dazugeben und mit dem Schneebesen vermischen.

 

Nun wird das Mehl dazugegeben und mit den Knethaken eines Rührgerätes verknetet. So lange, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und eine einheitliche Masse entsteht (ca. 10-15 Minuten). Jetzt wird der Teig mit einem Geschirrtuch zugedeckt und an einem warmen Ort gestellt. Je nach Geduld 20-40 Minuten stehen lassen, noch einmal durchkneten und ein zweites Mal abgedeckt an einen warmen Ort stellen. (ca. 30 Minuten)

 

Den Backofen vorwärmen (nur lauwarm) und ein Backblech mit Mehl bestreuen. Den Teig zu einer Rolle formen und diese in gleichgroße Stücke schneiden (geht am besten mit einem Teigschaber). Aus den Teigstücken Kugeln formen und auf das Backblech legen. Mit der Hand oben auf die Kugeln drücken, damit diese nicht mehr rund sind. Mit einem Geschirrtuch abdecken und das Blech für etwa 30 Minuten in den Ofen stellen.

 

In der Zwischenzeit das Fett auf 180 Grad erhitzen. Die perfekte Temperatur ist erreicht, wenn der Stiel eines Holzlöffels im Fett leichte Blasen wirft.

 

Die Teigstücke direkt aus dem Ofen nehmen und vorsichtig in das Fett legen (z.B. mit einem Kochlöffel). Nicht zu viele auf einmal. Nach ca. 2-3 Minuten die Krapfen umdrehen und nach weiteren 2-3 Minuten noch einmal kurz wenden. Die Krapfen sollten auf beiden Seiten gleichmäßig braun sein. Rausnehmen und zum Abtropfen auf eine Küchenrolle legen.

 

Während die Krapfen auskühlen wird das (selbstgemachte) Rotweingelee in einem Topf langsam erwärmt, bis es zäh ist und keine Klumpen mehr vorhanden sind. Das Gelee anschließend in einen Spritzbeutel füllen.

 

Mit dem Spritzbeutel seitlich in den Krapfen stechen und das Rotweingelee reindrücken. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und am Besten noch warm genießen. Dazu empfehlen wir euch einen Dornfelder oder Zinfandl.