Bärlauchcrepe

 

Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch oder Knoblauchspinat, das Wildgemüse hat im Volksmund viele Namen, seine Wirkung als Heilpflanze und sein vielfältiger Einsatz in der Frühjahrsküche sind aber unumstritten.

 

Bärlauch hilft nicht nur gegen Magenprobleme sondern soll sogar den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken. Die meisten Menschen mögen an Bärlauch aber vor allem seinen Knoblauchartigen Geschmack und die tolle grüne Farbe, die sich beim Verarbeiten von Bärlauch ergibt.

 

Wer Bärlauch gerne selber sammeln möchte, findet diesen in schattigen Gebieten und Wäldern. Aber Vorsicht, die Blätter sehen dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Darum beim Pflücken der Blätter immer auf den knoblauchartigen Geruch achten. Auch sollte man zwei Drittel der Pflanze stehen lassen um sie nicht zu beschädigen.

 

So, genug Theorie jetzt wird gekocht!

 

Zutaten:

 

100g Mehl

250ml Milch

2 Eier

50g Bärlauch

Salz

etwas Butter

 

200g (Kräuter-)Frischkäse

1 EL Tomatenmark

etwas Wasser mit Kohlensäure

 

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und pürieren. Der Teig darf ruhig etwas flüssiger sein, so dass er sich gut in der Pfanne verteilt. Etwas Butter in eine Pfanne geben und aus dem Teig dünne Crêpes backen.

 

Den Frischkäse mit etwas Sprudelwasser und dem Tomatenmark zu einer cremigen Masse verrühren. Die abgekühlten Crêpes mit der Frischkäsemasse etwas dicker bestreichen, einrollen und in Stücke schneiden. Zahnstocher in die Stücke stecken und auf einem Teller anrichten. Dazu passt ein kühler Weißwein mit Kräuteraroma z.B ein Rivaner