Barossa-Valley

 

Weine, die zu den besten der Welt gehören, 130-jährige Rebstöcke und einen deutschen Einwanderer, der den Weinbau ins Rollen brachte. 

 

Das Barossa Valley liegt im Bundesstaat South Australia und ist mir einer Rebfläche von ca. 10.000 ha das bekannteste Weinbaugebiet Australiens. 1838 zogen erstmals deutsche Sieder auf der Suche nach (religiöser) Freiheit in das Tal.

 

Zehn Jahre später pflanzte der deutsche Einwanderer Johann Grampp, der aus Aiching bei Kulmbach stammt, die erste Rebe und legte damit die Grundlage für eine der wichtigsten und erfolgreichsten Kellereien Australiens. Andere deutsche Einwanderer folgten seinem Beispiel und so wurde Wein zum wichtigsten Produkt in Barossa Valley. Inzwischen produzieren etwa 150 Winzer Weine, die mitunter zu den Besten der Welt gehören.

 

Das mediterrane Klima mit trockenen Sommern und milden Wintern, sowie die Bodenbeschaffenheiten eignen sich ideal zum Weinanbau. Neben den Hauptsorten Shiraz, Riesling, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Semillon werden auch Muscadelle und Grenache, welche als besondere Spezialität gelten, angebaut.

 

Besonders geschätzt wird auch auch der Shiraz, dessen Trauben nur im Barossa Valley einen schweren, süßen, würzigen Wein mit einem Alkoholgehalt von 15% hervorbringen. Einige Rebstöcke sind schon über 130 Jahre alt und gehören damit zu den ältesten Shiraz-Reben. Die Trauben werden auch heute noch zur Weinherstellung verwendet.

 

Wer das Barossa Valley besucht wird eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft vorfinden. Zwischen dem üppigem Grün läuchten Lavendelfelder und die kleinen Dörfer versprühen einen romantischen Flair. Auf den Weingütern lässt sich der heimische Wein bei  fabelhaftem Panorama vorzüglich verkosten und auch die traditionellen Speisen sind ein Gaumenschmaus.