Weinglas

 

Wenn er auch mancherorts noch auf sich warten lässt, so steht der Sommer quasi vor der Tür. Da ist uns an lauen Abenden am See oder gar am Strand die Wahl des Glases für den Wein bekanntermaßen egal. Doch eigentlich beeinflusst das richtige oder auch falsche Glas den Geschmack des Weins.

 

Manchmal tut es auch ein normales Glas, vielleicht sogar ein Plastikbecher. In diesen Situationen ist der Genuss des Weins meist eher Nebensache, es geht um das Gefühl das dieser Moment mit sich bringt. Andererseits kann es sein, dass dann der Wein nicht so schmeckt, wie er es würde, wenn man sich das ideale Weinglas genommen hätte.

 

Zuerst einmal ist es wichtig, dass sich das Weinglas noch oben hin verjüngt und bauchig mit genügend Volumen ist. Nur so kann sich das Aroma des Weins in Kombination mit der Luft richtig entfalten. Ein langer Stiel verhindert dann auch noch, dass sich Gerüche der Haut mit dem Aroma des Weins verbinden. Außerdem ist das Glas so besser zu halten.

 

Das perfekte Weinglas besitzt vier wichtige Kriterien: Es sollte sauber, dünnwandig, langstielig und glasklar sein. Nur so kann man die eigene kleine Weinprobe ideal durchführen.

 

Dabei gibt es unzählige Varianten von Gläsern. Lasst euch davon nicht zurückschrecken. Es gibt sogar ein Glas, dass sich sowohl für Rotweine als auch für Weißweine verwenden lässt: ein eiförmiges Glas. Was man sich noch dazu kaufen kann sind besonders bauchige Gläser, Rotweingläser, die ideal für die besonderen Rotweine sind.

 

Schließlich sollte der Wein, je nach Rebsorte und Weinart gerecht getrunken werden. Rotweine genießen sich idealerweise bei einer Temperatur zwischen 14 und 18 Grad. Weißweine zwischen 14 und 8 Grad.

 

Sollten an einem Abend mehrere Weine verkostet werden, dann unbedingt für jeden Wein ein neues Glas verwenden. Sonst bekommt ihr am Ende die unterschiedlichen Weinaromen miteinander vermischt und nicht mehr auf einen Wein bezogen.