Grappa_NerodAvola

 

Man nimmt an, dass diese rote Rebsorte ihre Abstammung in Süditalien, genauer gesagt in Sizilien hat. Ganz sicher ist das jedoch nicht zu beweisen. Fest steht, dass diese Rebsorte hauptsächlich in Süditalien verbreitet ist und von den Einheimischen auch „Principe Siciliano“, also Sizilianischer Prinz genannt wird.

 

Als eine der traditionellen Rebsorten Siziliens wird die Rote Rebsorte Nero d’Avola auf einem Gebiet von etwa 14.000 Hektar angebaut (zum Vergleich: der Riesling wird in Deutschland auf einer Anbaufläche von rund 22.000 Hektar angebaut.). Vermutet wird der Ursprung dieser Rebsorte in Kalabrien, obwohl sie dort tatsächlich nur in sehr geringen Mengen angebaut wird.

 

 

Als Wein wird diese Rebsorte meistens im Verschnitt abgefüllt. Bevorzugte Rebsorten für den Verschnitt sind Frappato, Nerello Mascalese und Perricone. Im internationalen Verschnitt ist die Rebsorte auch mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah zu finden.

 

Selten wird die Nero d’Avola Traube auch als sortenreiner Wein verkauft, wenn dann entsteht daraus aber ein sehr dunkler, fast schwarzer Wein, dem auch sein Name zu verdanken ist.

 

Die Nero d’Avola Trauben werden aber auch für den für Italien so typischen Schnaps beziehungsweise Brand, den Grappa verwendet. Grappas werden in der Regel aus den vergorenen alkoholhaltigen Pressrückständen der Weinherstellung, dem Trester, destilliert. Dabei entsteht ein durchschnittlicher Mindestalkoholgehalt von rund 37,5 Volumenprozent.

 

Wir haben uns aus der Nero d’Avola Traube destilliert einen Grappa gekauft. Die Aromen von Nuss, ein bisschen Schokolade, Kirsche, Brombeeren und dem typischen Grappa-Geschmack machen diesen Brand zu einem idealen Geschenk, besonders, so sagte uns auch schon die Verkäuferin, für Männer. Wenn ihr also noch oder schon auf der Suche nach einem Vatertagsgeschenk sein solltet, dann wäre dieser Grappa vielleicht genau das Richtige.